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Mit diesen 9 Tipps baut Ihr eine Website, die Millionenumsätze generiert.

Ha! Hab ich euch. Ich wusste doch, dass diese reisserische Headline hilft, damit wir uns mal in aller Ruhe über das Thema «Online-Auftritt» unterhalten können. Um gleich die Katze aus dem Sack zu lassen – in diesem Blogartikel erfahrt ihr natürlich nicht, wie auch in allen anderen Artikeln mit solchen Überschriften, wie ihr eine Website baut, mit der ihr Millionenumsätze generiert, sondern «nur» wie Ihr Websites, Corporate Designs und Digitale Designs erstellt, die das Interesse von Kunden wecken und Aufträge generieren. Achtung: Dies ist kein klassischer Artikel über Scrolltiefe, Bounce Rate und Lead Optimierung, sondern ein Plaudern aus meinem digitalen Nähkästchen.

 

Warum ich behaupten kann erfolgreiche Websites zu bauen?

Weil ich mittlerweile 39 Jahre alt bin und schon grau meliertes Haar habe, was mir eine unglaubliche Seriosität verleiht. Na gut, das ist eventuell etwas wenig. Noch ein Versuch: Ich bin seit ca. 14 Jahren im Bereich Design und Marketing tätig und habe schon unzählige Kundenprojekte, darunter z.B. für SBB, MCH und IWB, zum Erfolg geführt (Ich kann ja viel erzählen – Kundenstimmen seht ihr hier). next level, die Agentur von meiner Frau Olivia und mir hat dieses geballte Knowhow nun noch weiter ausgebaut, verfeinert und professionalisiert. Gemeinsam mit unserem Team und Netzwerk verhelfen wir seit vielen Jahren Unternehmen zu einem erfolgreichen Auftritt.

Tipp 1) Ein klares Ziel

Marketing, Corporate Design und Corporate Communication, jede Webseite und jedes UI-/UX-Design sollte ein klares Ziel verfolgen. Jeder, der nun meint, dies sei doch selbstverständlich, dem sei gesagt, dass dieses scheinbar banale Thema nur in den seltensten Fällen klar definiert ist. In der Erstanalyse von über 60 Kunden hatten nur ca. 12% eine klare Antwort auf unsere Frage «Was ist das Ziel Ihres Online-Auftritts?». Und selbst wenn das Ziel definiert ist, hilft diese Frage im Kickoff-Workshop oder bei der Bestandsaufnahme. Wir als Agentur kennen die Richtung und können die entsprechenden Massnahmen treffen. Der Kunde macht sich seiner Ziele immer wieder bewusst. Die meisten von euch kennen das aus dem Sport oder von anderen Hobbies: Die Basics immer wieder zu trainieren und sich bewusst zu machen ist essentiell.

Tipp 2) Die Kundenbrille

Kundenzentrierung ist sehr ausgelutscht und ich locke damit auch niemanden mehr hinterm Ofen vor, ich weiss. Wenn ich mir dann aber ansehe, wie viele Unternehmen wirklich aus Kundensicht denken, verhält es sich hier ähnlich wie bei den oben aufgeführten klaren Zielen. Die Innovation Manager oder Marketing-Abteilungen von Coop, Swisscom und Co können die ersten beiden Punkte von mir aus überspringen, aber in sehr vielen Fällen besteht hier noch starker Handlungsbedarf.

«Aua!»   «Was ist?»   «Ich hab radikal aus Kundensicht gedacht.»

Wirklich aus Kundensicht zu denken kann nämlich schmerzhaft sein, da gewisse Elemente, oder «Althergebrachtes», was man halt schon immer so macht, hinterfragt werden. Hier zeigt sich, wer wirklich «agil» ist und wer nur so tut. Dabei gibt es eine ganz banale Powerfrage, die man fast bei jedem Corporate Communications- oder Marketing-Element stellen kann:

«Was hat mein Kunde davon?»

Natürlich gilt die radikale Kundensicht (Im Interaction Design gerne auch «Usersicht» oder «Usability» genannt) auch und vor allem für Websites. Hier wird es sogar direkt mess- und sichtbar, ob die Kundenbrille wirklich aufgesetzt wurde.

«Schwache Marken machen Kundenwerbung, für starke Marken machen Kunden Werbung.» Karsten Kilian

Tipp 3) Ohne Technologie keine Kreation

Unser Fokus liegt auf UI/UX-Design, Webdesign, digitaler Kreation und Marketing. Dabei sind unsere Aktivitäten wirksam und messbar. Um dies zu garantieren gehört ein starkes Technologie-Setup heutzutage einfach dazu. Kreation und Technologie befruchten sich gegenseitig. Denn nur, wenn wir Daten erheben, können wir auch stetig optimieren. Eine Website, Corporate Communications und sogar Corporate Designs sollten «lebendig» sein. Der stetige Kreislauf aus Kreation, Daten erheben und optimieren ist der vielleicht grösste Unterschied zur klassischen Werbewelt von früher. Hierfür arbeiten wir mit unserem Experten-Netzwerk und nutzen Tools, wie den Google Tag Manager, Search Console, Analytics 4.0, etc.

Tipp 4) Von Low Fidelity zu High Fidelity

Ein sehr beliebter Fehler, den ich gerade zu Beginn meiner Laufbahn gerne gemacht habe, war direkt in die Umsetzung zu gehen. Sofort das beste Bild zu suchen, die schicksten Icons zu designen und mich im Detail zu verlieren. Mit dieser Methode hat man zwar schnell einen hübschen Entwurf, aber man wird auch unheimlich starr in der wirklich kundenzentrierten Web-Entwicklung. Wenn man im Entwicklungsprozess dann noch den SEOler beizieht verliert man schnell die Nerven.

Mittlerweile arbeiten wir vom Groben ins Feine. Gutes UI-Design fängt nämlich bei User Flow, Content und einem soliden Wireframing an. Und selbst bei kleineren Aufträgen lassen wir uns eine Konzeptphase nicht mehr nehmen. Das spart am Ende so unfassbar viel unnötige Arbeit und macht das Projekt in Wirklichkeit schneller und nicht langsamer.

Es ist der gute, alte, iterative Prozess, die stetige Weiterentwicklung, die eine Website richtig gut werden lässt.

Dann quasi in der zweiten Hälfte des Projekts darf ein Designer das tun, was ein Designer eben am liebsten tut.

Die ganze Chose so richtig auf Hochglanz polieren und ein detailverliebtes, grossartiges Design zaubern.

«Wir lassen die Knöpfe auf dem Bildschirm so gut aussehen, dass du sie ablecken willst.» Steve Jobs

 

 

Tipp 5) Die grosse Glocke

Was bringt die beste Website, wenn sie am Ende verwaist brach liegt? Traffic und Reichweite sind im digitalen Marketing wahnsinnig wichtig. Wie oft haben wir schon erlebt, dass die Site voller Stolz gelauncht wurde, aber die Interaktion und vor allem Conversion auf der Website praktisch kaum stattfindet. Was bringt der beste Film ohne Publikum? Um Traffic zu generieren empfehlen wir KMUs meist einen Kommunikationsmix aus Online-Plattformen, Social Media, dem Google Universum und gezielten klassischen Massnahmen (Owned und Paid Media). Bitte macht nicht den Fehler aus unangebrachter Authentizität oder Bescheidenheit euer Herzens-Webprojekt nicht an die grosse Glocke zu hängen.

Tipp 6) Ja, es darf auch geWixt werden

Achtung, ich beziehe mich hier auf das Baukastensystem. Wix.com hat einen für deutschsprachige Ohren etwas unglücklich klingenden Namen, aber bietet ansonsten einige Vorteile.

Natürlich sind wir neutral. Wir wählen nicht zuerst das Tool aus, sondern gehen selbstverständlich kundenzentriert vor. Egal ob Word Press, die Zusammenarbeit mit Web-Entwicklern und «Programmierbuden» oder Baukastensysteme wie Wix.com oder duda.co – hier hat sich in den letzten Jahren unheimlich viel getan, um agil ans Ziel zu kommen.

Wer die echt witzige Kampagne von Wix noch nicht kennt, hier das Video:

 

Tipp 7) Bleib beweglich

Ja, auch ich habe als auf die 40 zugehender Vater von zwei Kindern schon einiges an Kilos zu und wieder abgenommen. Und so wie ich als Mensch immer Sorge dafür tragen sollte beweglich zu bleiben, hilft es auch Marken und Unternehmen, wenn diese flexibel sind. Und an all die Experten, die durch die Nase brechen müssen, wenn ich dieses Wort gleich sage, weil es so extrem überstrapaziert wird in unserem Fachgebiet, ich sage es trotzdem! AGIL. 

Es ist so unfassbar wichtig agil zu sein. Schnelle Entscheidungswege, kurze oder automatisierte Prozesse sind nicht irgendwie nett, sondern heutzutage absolut essentiell. Wenn wir es nicht sind, sind es andere und wir ganz schnell weg vom Fenster.

 

Wer eine Website veröffentlicht und sich dann zurücklehnt und meint «So, das wars jetzt», der irrt.

«Analysieren und Optimieren – ein ewiger Kreislauf.»

Beweglich bleiben heisst auch, dass viele der Gesetzmässigkeiten, die heute gelten, morgen schon wieder veraltet sind. Digitales Marketing, UI- und UX-Design und das Design von Websites sind ein stetiger, vitaler Kreislauf.

Tipp 8) Co-Creation

Wir lieben es für die Dauer des Projekts an Projektteams und Marketingabteilung des Kunden anzudocken. Es gibt nichts wertvolleres als in interdisziplinären Teams Insights und Knowhow aufzusaugen und bei der Webentwicklung einzuarbeiten. So entstehen wirklich relevante und kundenzentrierte Online-Auftritte. Zudem wird eine Website viel erfolgreicher, wenn das gesamte Projektteam mit Engagement und Herzblut dahintersteht. Gerade auf Social Media kann das Engagement von Mitarbeitenden wahre Wunder bewirken.

Tipp 9) Habt Spass

Das Wichtigste zum Schluss.

Wie hat Franz Beckenbauer immer gesagt: «Geht’s raus und spielt’s Fussball.» Neben all den wichtigen, strategischen, technologischen und grafischen Gesichtspunkten ist der Faktor Freude extrem wichtig. Also, geht’s raus und baut’s Websites.

 

Fachchinesisch

Ja, manchmal nervt uns von next level dieses rumgebuzze auch ganz schön. Während die Disziplin früher auch gerne mal ganz simpel Webdesign genannt wurde, spricht man heute von Interaction Design, UX Design, UI Design, Interface Design, Interactive Web Design, Content Creation, Visual Interface Design, Visual Storytelling, und so weiter und so fort (Ich habe bestimmt noch unzählige Begriffe vergessen ihr dürft gerne jederzeit ergänzen).

 

Was einerseits nervt ist andererseits eine Würdigung des Themas. Webdesign ist nämlich nicht «Mach ma schnell Website, Alter» sondern eben eine Kunst für sich.

Hier gehts übrigens zu unseren Referenzen.

Helge Dilger

Inhaber und Creative Director

Gute Kommunikation löst eine Reaktion aus. Die Jagd nach der einen, starken Idee, die etwas in uns bewegt und haften bleibt ist meine Leidenschaft. Dabei sind die Kanäle für diese eine Idee, diese eine Botschaft heute vielfältiger denn je. Ich liebe es den richtigen Ton zu treffen und Medienmix zu finden und so eine integrierte Kampagne zu kreieren, auf die ich stolz sein kann und die die Ziele unserer Kunden erreicht.

hd@thenextlevel.ch

T 079 128 71 42

Gepostet am 2. März 2021.

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